Rückblick: Ein Leben auf der Flucht

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An den vielen Gästen und Bewohnern die kamen, um die Biografie von Magda Lorant, geborene Egressy, zu hören, war abzulesen, wie beliebt und bekannt Frau Lorant ist. Ihre Ausstrahlung und Vitalität spürten alle Anwesenden Gäste. 1920 wurde Magda Lorant, auch „Mazi“ genannt, in eine ungarische Künstlerfamilie geboren. Das Alter lässt sie weiter künstlerisch agieren, beispielsweise in der Theatergruppe der Budge-Bewohner. Das ist nicht ihr einziges Engagement. Bei der „Aktiven Nachbarschaft“ ein Frankfurter Programm, gleichzeitig Veranstalter an diesem Tag, ist sie in Seckbach häufig anzutreffen. Eines Ihrer Gedichte las Sie zu Beginn der Veranstaltung.

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Thorsten Krick, der Geschäftsführer der Stiftung, sprach über die Biografie der Budges und der vielen spannenden Biografien anderer Bewohner. „Jede Biografie ist einmalig, ich freue mich auf Weitere, das lässt uns in diesem Haus Erinnerrungen wachhalten.“
Frau Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, Dezernentin für Soziales, Senioren, Jugend und Recht, sowie Vorstandsmitglied der Stiftung: „Eine faszinierende Biografie, geprägt durch eine Lebenskünstlerin, die Lebensfreude ausstrahlt.“
Rabbiner Andrew Steiman: „In jüdischen ein Versprechen und ein Gebot, Du hast uns. Liebe Magda mit Deiner Biografie Dein Leben geschenkt.“

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Auszug aus der Biografie: „Mein Lebensmuster war das der Flucht.“ Nach einem Pogrom musste die Familie 1919 Hamburg verlassen und versuchte in Ungarn Fuß zu fassen. 1924 zog die Familie nach Berlin, denn ihre Schwester Rozsi erkrankte an Kinderlähmung. Ihr Vater, der eigentlich Alexander Eisenbach hieß, vertraute der Charité. In dieser Zeit bekam er ein Engagement bei der UFA. Die Familie zog in das berühmte Hotel Adlon.

Frau Lorant begann die Lesung mit ihrem vierten Lebensjahr und den kleinen Geschichten, wie Sie zum Tanzen, Singen und Theaterauftritten kam. Darüber, dass sie Jüdin ist, machte sie sich keine Gedanken. Sie entstammt einer assimilierten jüdischen Familie. Magda Lorant wollte immer als Person und Künstlerin wahrgenommen werden. Heute, in der Budge-Stiftung lebend, erfährt sie sehr viel über das Judentum, und wird mit den Lehren, Festen und Ritualen vertraut. „Ich weiß mehr über das Judentum als je zuvor.“
Mit einem köstlichen Buffet aus der Küche der Stiftung, ging der Abend, Dank der zuversichtlichen Autorin zu Ende.

Stellenanzeige: Teamleiter/- in im Bereich Service in Vollzeit

Entsprechend des Stiftungsgedankens der Eheleute Henry und Emma Budge betreut die Stiftung in ihrer Einrichtung Menschen jüdischen und christlichen Glaubens. Sie unterhält ein Pflegeheim mit 160 Pflegeplätzen und 174 Wohnungen für Betreutes Wohnen sowie einen ambulanten Pflegedienst.

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen/eine

Teamleiter/- in im Bereich Service in Vollzeit

Aufgaben:

•    Vor- und Nachbereitung des Mittagsservices und des Cafégeschäfts
•    Bewirtung unserer Bewohner und Gäste in der Cafeteria und im Speisesaal
•    Steuerung und Überwachung aller Tätigkeiten im Servicebereich
•    Führung und Schulung unseres Servicepersonals
•    Organisation und Mithilfe bei der Durchführung von Sonderveranstaltungen, Festen und Events
•    Betreuung des hauseigenen Kiosks durch Erstellung des Warensortimentes, Bestellung, Kommissionierung, Verkauf etc.
•    Bereitschaft, auch in anderen Bereichen der gastronomischen Einrichtung zu arbeiten
•    Sicherstellung zur Einhaltung gesetzlicher Regelungen (HACCP, LMHVO, IFSG)
•    Eine konstruktive Unterstützung Ihres Vorgesetzten

SIE verfügen über folgende Voraussetzungen:

•    Eine ausgeprägte Sozialkompetenz
•    Verantwortungsbereitschaft und Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen
•    Flexibilität und Belastbarkeit, Teamfähigkeit, eigenständige und gut strukturierte Arbeitsweise, kommunikative Fähigkeiten zu Bewohnern und Kollegen sowie eine offene Persönlichkeit zeichnen Sie aus
•    Interesse an interkulturellem und interreligiösem Leben
•    Erfahrung in respektvollem Umgang mit älteren Menschen
•    Verständnis für die Lebenssituation älterer Menschen in ihrer alltäglichen Arbeit
•    Fachliche Kompetenz
•    Erfahrung im Gastronomie -/Servicebereich
•    Erfahrung in der Führung eines kleineren Teams
•    Freude am Verkaufen

WIR  BIETEN

•    Bezahlung nach TVöD
•    Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes, z.B. zusätzliche Altersversorgung
•    ein angenehmes Arbeitsumfeld

Für weitere Informationen steht Ihnen die Küchenleitung unter Telefon 0 69/ 47 87 1 -920 zur Verfügung.

Gerne können Sie uns auch vorab eine E-Mail senden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Frankfurt am Main, 14.08.2017
Henry und Emma Budge-Stiftung
Wilhelmshöher Str. 279 – 60389 Frankfurt am Main
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - www.budge-stiftung.de

2017: August-Ausflug in den Kurpark Bad Orb

Bad Orb ist immer wieder für die Bewohner der Budge-Stiftung ein Erlebnis, an dem viele teilnehmen möchten. Bis auf einen Platz war unser Reisebus besetzt. Das Wetter war ideal: „Nicht zu warm, nicht zu kalt“ wie Frau Elsbach feststellte. Die über hundertjährige Gerda Rosenthal strahlte, wie das Foto (von Ute-Karen Voigt) auf der Bank mit Begleiterin Ewa beweist.

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Herzlich wurden wir empfangen im Hotel an der Therme. Dort waren wir eingeladen zu Kaffee und Kuchen. Die Stimmung war sonnig wie der Himmel. Vom Hotel aus hatten wir einen herrlichen Blick auf die Therme, die direkt neben dem Hotel liegt. Im Außenbereich saßen Besucher in Liegestühlen und genossen die Sonne und das Faulenzen.

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In einzelnen Gruppen brachen die Bewohner, zum Teil mit Begleitung, auf zum Spaziergang im Kurpark und entlang den Salinen. Andere gingen Richtung Stadt zum Bummeln. Viele Bewohner tauschten sich auf der Rückfahrt aus. Einige von Ihnen waren in früheren Jahren als Gäste bereits in Bad Orb zu Gast.

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Der Kurpark wurde vor mehr als hundert Jahren im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt. Im Kurpark befindet sich außerdem das über 200 Jahre alte Gradierwerk, einen Lehr-Kräutergarten und die Konzerthalle, in der regelmäßig Konzerte und Theatervorstellungen angeboten werden. Am Rande des Kurparks beginnt zudem Deutschlands längster Barfußpfad.

 

2017: musikalischer Nachmittag bei Kaffee und Kuchen

Unter dem Motto: „Moldau tanzt und musiziert“ besuchten junge Sänger, Musiker und Tänzer aus der Republik Moldau die Budge-Stiftung. Der Festsaal war gut besucht und die Bewohner genossen ihren Zwetschgenkuchen mit Schlagsahne.

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Konstantin Pawljuk, der Vorsitzende des „Kulturvereins Moldova e. V.“ überreichte Michael Dietrich, Sozialdienst des Betreuten Wohnens, ein Bild als Gastgeschenk. Er Kulturverein ist mit unterschiedlichen Künstlern alle zwei Jahre Gast in der Stiftung.

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„Durch Kunst – zur Völkerverständigung. Durch Völkerverständigung – zur europäischen Integration“. Dieses ist das Motto des Vereins, der 1998 gegründet wurde. Moldawien: Die offizielle Bezeichnung der Republik ist in Deutschland und in Österreich Republik Moldau. „Wir hoffen und wünschen, dass die maximale Realisierung unseres Mottos der Republik Moldau hilft, baldmöglichst einen gerechten Platz in der internationalen Gemeinschaft einzunehmen,“ so Herr Pawljuk.

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Aufgrund der wechselhaften Geschichte Moldawiens ist die Volksmusik vom kulturellen Erbe verschiedener Völker geprägt und ähnelt in vielem der Musik Rumäniens. Es entstanden eigenständige Regionalstile in denen Einflüsse der bulgarischen, ungarischen, osmanischen, ukrainischen Musik und der Musik der Roma vorhanden sind.

Heutzutage gibt es noch etwa 25.000 Juden in Moldawien. Andere Schätzungen gehen gar von nur noch 1.000 praktizierenden Juden aus. Nach der Unabhängigkeit Moldawiens wanderten viele Juden nach Israel und in die Vereinigten Staaten aus.

Die Republik Moldau kann sich mit einer reichen Geschichte rühmen, bestückt mit dramatischen und aufregenden Ereignissen. Vor siebenhundert Jahren war Moldawien ein Fürstentum, das zwischen den orientalischen Karpaten, dem Fluss Nistru, der Donau und im Süden vom Schwarzen Meer eingebettet war. Seit dem Jahr 1992 steht die Unabhängigkeit von Moldawien.

 

Jüdische Gebetszeiten: August 2017

Jüdischer Gottesdienst im August:
jeden Freitagabend um 19.00 Uhr

2017 Stellenangebot: Wohnbereichsleitung (w/m)

Entsprechend des Stiftungsgedankens der Eheleute Henry und Emma Budge betreut die Stiftung in ihrer Einrichtung Menschen jüdischen und christlichen Glaubens. Sie unterhält ein Pflegeheim mit 160 Pflegeplätzen und 174 Wohnungen für Betreutes Wohnen sowie einenambulanten Pflegedienst.

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine:

Wohnbereichsleitung (w/m)

Wir freuen uns auf Sie, wenn Sie:

  • eine abgeschlossene Ausbildung zur Pflegefachkraft und Berufserfahrung im
    stationären Bereich und
  • eine abgeschlossene Weiterbildung zur Stationsleitung bzw. Wohnbereichsleitung
    haben, bzw. die Bereitschaft mitbringen, eine solche zu erwerben
  • gute EDV-Kenntnisse besitzen
  • Lust haben, Verantwortung zu übernehmen und ein Team zu führen
  • Spaß an der Arbeit und im Umgang mit älteren Menschen haben
  • ein hohes Maß an Engagement und Belastbarkeit und
  • eine selbstständige und strukturierte Arbeitsweise mitbringen

Wir bieten:

  • eine Bezahlung nach TVöD
  • attraktive zusätzliche Sozialleistungen
  • ein spannendes Arbeiten in einem einmaligen interreligiösen (jüdisches und
    christliches Leben) Umfeld
  • Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und den Arbeitsplatz mitzugestalten
  • gutes Betriebsklima
  • gute öffentliche Verkehrsanbindung
  • kostenlose Parkplatzmöglichkeiten
  • umfangreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Wir erwarten Ihre Bewerbung gerne auch per E-Mail unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .
Für weitere Informationen steht Ihnen die Personalabteilung unter Tel. 0 69/ 47 87 1 -937 zur Verfügung.

Sie können das Stellenangebot auch als » PDF zum Ausdrucken herunterladen.

Henry und Emma Budge-Stiftung
Wilhelmshöher Str. 279 – 60389 Frankfurt am Main
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - www.budge-stiftung.de

Christliche Gottesdienste 2017

Kath Gottesdienste Budge 2017


Januar: 5.1.; 19.1.
Februar: 2.2.; 16.2.
März:  16.3. 30.3.
April: 13.4.; 27.4.
Mai: 11.5.;
Juni:8.6.; 22.6
Juli:6.7.; 20.7
August:3.8.; 17.8.; 31.8
September:14.9.28.9
Oktober: 12.10.;26.10.
November: 9.11.;23.11.
Dezember: 7.12.; 21.12.;


Die Katholischen Gottesdienste sind donnerstags um 15.30 Uhr, die ökumenischen mit Ausnahmen (s.Plan) sonntags um 10.00 Uhr.


Christliche Feiertage 2017 in der Budge Stiftung


1.Fastensonntag:
Gründonnerstag:
Karfreitag     So 5. 3.ökumenischer Gottesdienst  10.00Uhr
Do 13.4. ökumenischer Gottesdienst 15.30 Uhr
Fr 14.4. ökumenischer Gottesdienst 10.00 Uhr
Ostern: So 16. 4. ökumenischer Gottesdienst 10.30 Uhr
Chr. Himmelfahrt: Do 25. 5. ökumenischer Gottesdienst 10.00 Uhr
Pfingsten: So 4. 6. ökumenischer Gottesdienst 10.30 Uhr
Erntedankfest: So 1. 10. ökumenischer Gottesdienst 15.00 Uhr
Buß- und Bettag: Mi 22. 11. ökumenischer Gottesdienst 15.30 Uhr
Ewigkeitssonntag So 26.11. ökumenischer Gottesdienst 10.00 Uhr
Erster Advent:     So 3. 12. ökumenischer Gottesdienst 10.00 Uhr
Hl. Abend:
Sylvester:So 24.12. ökumenischer Gottesdienst 16.00 Uhr
So 31.12. ökumenischer Gottesdienst 16.00 Uhr


Offene Kirche: Freitags 15.00 in der Kapelle: 6.1.  20.1.;3.2.  17.1.;  17.3.  31.3.; 14.4.  28.4.; 12.5.  26.5.; 8.6. 23.6.; 7.7.  21.7.; 3.8. 18.8.; 1.9.  15.9.  29.9.; 13.10.  27.10.; 10.11. 23.11.; 8.12.


Christl. – jüdische Veranstaltungen:
5.3. 15.00 Uhr  christl. -  jüd. Andacht Haus am Dom
6.3. 17-18.oo Uhr Vortrag über die Budge Stiftung Haus am Dom
8.3. 18.30 christl.- jüd Andacht St. Josef