Holocaust Gedenktag 2015

Jom HaSchoa we-haG’wura
in der Budge-Stiftung am 16. April

Die Gedenkstunde am Jom HaSchoa we-haG’wura („Tag der Schoa und des Heldentums“, zumeist als „Holocaust-Gedenktag“ bekannt) in der Budge-Stiftung wurde nach Brauch des Hauses mit einem Trauermarsch von Beethoven eingeleitet, gespielt von Roman Kuperschmidt (Klarinette) und zwei Streichern, die auf hohem musikalischen Niveau das Gedenken begleiteten. Vom ersten Moment an im vollbesetzten Rosl-und-Paul-Arnsberg-Saal war die würdevolle Atmosphäre zu spüren, welche durch die Ansprachen, Gedenkkerzen und Gebete zum Ausdruck kamen und diese förmlich trugen.
Schon in seiner Begrüßung machte Geschäftsführer Thorsten Krick deutlich, dass für Zeitzeugen die Vergangenheit nicht vergangen ist: „Jeder Tag ist ein Gedenktag, der Schmerz ist allgegenwärtig.“, so Krick, der auch die zahlreichen Ehrengäste aus Politik und Gesellschaft herzlich begrüßte und den Gastredner vorstellte, den Bundestagsabgeordneten Volker Beck (GRÜNE).

Den Gedanken einer Vergangenheit, die nicht vergeht, nahm auch Beck in seiner sehr persönlich gehaltenen Rede auf. So wirke sich die Schoah, so Beck, bis heute aus. Darunter fällt auch die ständige Bedrohung des Staates Israel, so der prominente Abgeordneter und Vorsitzender der „deutsch-israelischen Parlamentarier“. In dieser Vereinigung finden sich über alle Parteigrenzen hinweg Abgeordnete des Bundestages und der Knesset, die auf parlamentarischer Ebene die Beziehungen zwischen beiden Ländern pflegen und vertiefen. „Es sind einmalige, besondere Beziehungen, aus einer furchtbaren Vergangenheit heraus entstanden, mit dem Willen, eine bessere Zukunft für alle zu gestalten“, so Beck, der auf Beispiele für diesen Gestaltungswillen einging, aber auch auf die andere Seite: Gehässigkeit dem Staat Israel gegenüber, begleitet von fortwährendem Judenhass, der sich immer mehr Bahn bricht - bis in die Mitte unserer Gesellschaft. Während seiner Rede kam es vereinzelt zu spontanem Beifall; ein Novum bei Gedenkfeiern in der Budge-Stiftung.
Schüler der nahen Friedrich-Ebert-Schule zündeten Gedenkkerzen mit jüdischen und christlichen Zeitzeugen an; unter ihnen Überlebende der KZ und Todesmärsche, Widerstandskämpfer und ein Wehrmachtsdeserteur. Sie alle eint, ein Leben lang ausgegrenzt worden zu sein. Das traditionelle Kaddisch zum Gedenken an die Abermillionen Ermordeten sprachen jüdische Überlebende.

Der Gedenktag fand in diesem Jahr am 16. April statt, wie immer eine Woche nach Pessach und eine Woche vor dem israelischen Nationalfeiertag. Während in Israel die Sirenen für zwei Minuten heulen und das öffentliche Leben innerhält, steht im Mittelpunkt der Gedenkfeiern in der Budge-Stiftung die Ansprache eines Zeitzeugen oder einer Persönlichkeit mit besonderer Botschaft. Auf Anregung des in der Budge-Stiftung lebenden 97-jährigen jüdischen Zeitzeugen Wolfgang Lauinger kam Volker Beck in die Budge-Stiftung. Beck schrieb das Vorwort zu einem Buch über Lauinger. Am Rande der Gedenkfeier trafen sich die beiden persönlich zum ersten Mal, zusammen mit der Autorin Bettina Leder. Ebenfalls dabei war der komplette Vorstand der DIG Frankfurt mit Claudia Korenke an der Spitze, Elisabeth Abendroth vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rachel Singer (WIZO),  sowie Simon Soesan  (Keren Hayesod), und Mosche Oppenheimer (Keren Kayemet). Stadtverordnete aus dem Römer von CDU, SPD, Grüne und Linke waren ebenfalls anwesend mit der stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteherin Renate Wolter-Brandecker an der Spitze. Weitere Ehrengäste waren vom Vorstand der Budge-Stiftung Stadtrat Uwe Becker, der die Ansprache bei der letzten Gedenkfeier am 27. Januar hielt sowie sein  Vorgänger in Stadtkämmerei und Vorstand unserer Stiftung Ernst Gerhardt.

Nach der Gedenkfeier wurde eine kurze Pressekonferenz mit Volker Beck abgehalten an der Gedenkstätte vor dem Haus, welches an die 23 ermordeten Bewohner der Budge-Stiftung erinnert, die dem Nazi-Terror zum Opfer fielen. Schließlich sollten auch sie an diesem besonderen Tag dabei sein, ganz wie es in der Inschrift der Tafel mit ihren Namen heißt: „Mögen ihre Seelen eingebunden sein im Bund des Lebens“.

Gedenkstunde am 27. Januar 2015

Internationaler Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz: Gedenkstunde am 27. Januar 2015 im Rosl und Paul Arnsberg-Saal der Henry und Emma Budge-Stiftung

Mit dem Begriff „Auschwitz“ verbindet sich das Unfassbare, wo Mord industriell und im Akkord vonstatten ging, so Thorsten Krick, Geschäftsführer der Henry und Emma Budge-Stiftung, in seiner Begrüßung im vollbesetzten Rosl und Paul Arnsberg-Saal. Dieses Unfassbare ist rational nicht zu erfassen; wenn überhaupt, lässt es sich auf einer emotionalen Ebene und mit Respekt annähern – so der Tenor seiner einleitenden Ansprache vor Angehörigen genau der Generation, welche die Schreckenszeit selbst kannte; unter ihnen auch einige, die KZ, Zwangsarbeit und Todesmarsch überlebten. Damit unterschied sich diese Gedenkstunde eindrucksvoll von den meisten anderen, die am diesjährigen 27. Januar stattfanden, einem „runden“ Jahrestag in Erinnerung an die Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee vor genau 70 Jahren; dem „Internationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus“.

Thorsten Krick führte weiter aus, dass allein in Auschwitz Hunderttausende Kinder ermordet wurden, und fragte: Warum? Die Antwort: Weil sie Juden waren. Sie durften ihr Leben aber gar nicht erst leben. Heute wären sie Rentner, und könnten auch Bewohner dieses besonderen Heims sein. Ihnen ist das Gedenken gewidmet; ihnen und allen anderen Ermordeten - inklusive alle ihrer potenziellen Nachkommen, deren Leben mit ihnen zusammen vernichtet wurde.

Mit einem gemeinsamen Gebet wurde ihrer gedacht, vorgetragen durch die Seelsorger des Hauses: der evangelischen Pfarrerin Gisa Reuschenberg, dem katholischen Diakon Franz Reuter und dem Rabbiner Andrew Steiman. Ein Kaddisch (jüdisches Gebet) für die Ermordeten sprachen die beiden Auschwitz-Überlebende Siegmund Freund und Heinz Hesdörffer.


Die letzten Überlebenden sind sehr alt; wir haben fast niemand mehr, den wir noch fragen können. Somit stehen wir alle am Übergang zwischen Erinnerung und Gedenken. Gerade unsere besondere jüdisch-christliche Hausgemeinschaft kann einen einzigartigen Beitrag dazu leisten. Vor ihnen eine Ansprache im Rahmen einer Gedenkstunde zu halten, ist eine besondere Herausforderung sowohl intellektueller als auch emotionaler Art – eine, die Stadtrat Uwe Becker dankend für diese Gedenkstunde annahm. Er ist im Frankfurter Magistrat nicht nur Stadtkämmerer, sondern auch Kirchendezernent. Und: er ist Mitglied im Stiftungsvorstand der Budge-Stiftung. Zudem erhebt er seine Stimme für Israel. Er ist unserer Stiftung und unseren Bewohnern verbunden; sind wir doch schließlich eine der wenigen Einrichtungen bundesweit, in der Holocaust-Überlebende in Würde und mit Verständnis aufgenommen wurden und noch werden, solange es eben noch geht. Ihnen gilt sein Engagement in unserer Stiftung.

In seiner Ansprache resümierte Uwe Becker: „Die Auseinandersetzung mit diesem schrecklichen Thema schafft Orientierung für die Zukunft“. Dabei ließ  Becker nicht die Gegenwart aus, in der „Frankfurter bedroht werden; jüdisches Leben in unserer Stadt bedroht wird“, und rief unsere Stadtgesellschaft dazu auf, „geschlossen dagegen aufzustehen“. Er würdigte die Bewohner und Mitarbeiter der Budge-Stiftung mit ihrem Beitrag zur „Stärkung dieser Gesellschaft“, denn: sie „fördern das friedliche Zusammenleben“ in unserer Stadt und sind damit eine „einzigartige Bereicherung“, die nur in Frankfurt vorkommt.

Als Ausdruck dieser Wertschätzung war der Frankfurter Bürgermeister Olaf Cunitz ebenfalls anwesend und zündete eine Gedenkkerze mit seinem Magistratskollegen Becker an.  Cunitz war selbst Gastredner in der Budge-Stiftung bei einer Gedenkstunde vor 3 Jahren und seither oft im Hause, „aus Respekt vor dieser besonderen Gemeinschaft von Zeitzeugen, die es so nur in diesem Hause gibt“, und an diesem Tag, um  mit ihnen zusammen zu trauern. Ebenfalls im Publikum: eine kleine Delegation aus dem Amsterdamer Rathaus, die zu Gesprächen in Frankfurt war. „Eine solch beeindruckende Gedenkstunde hätten wir nie in Deutschland erwartet“, so einer von ihnen zusammenfassend. Auch er reihte sich ein, als zum Gedenken an die Ermordeten Kerzen angezündet wurden. Dem Brauch des Hauses entsprechend, wird die letzte Kerze im Gedenken an die ermordeten Kinder angezündet. „Kinder sind Zukunft“, so Rabbiner Steiman, während diese Kerze zu leiser Trauermusik aufflackerte. Am Flügel der im Haus geschätzte Pianist Andreas Reichel, neben dem Transparent, auf dem ein Bild von der Lagerstraße in Auschwitz zu sehen ist.

Im Gedenken geht es nicht nur um Vergangenheit, so der Rabbiner weiter, sondern auch und gerade um Gegenwart. Gemeint waren auch die Ereignisse in Paris, unter dessen Eindruck alle Anwesenden freilich auch standen. Nach wie vor gibt es den uralten und zugleich ständig aktuellen Hass auf Juden, der zu Auschwitz führte. Solange es diesen Hass gibt, war die Befreiung eher bloß eine Rettung für die wenigen Davongekommenen. Nur Empathie und Trauer kann diesen Hass überwinden. Damit knüpfte der Rabbiner an die eingangs erwähnten Gedanken über eine emotionale Annäherung an Auschwitz. Emotionen können somit einen Beitrag zu einer menschlichen Zukunft leisten, wo es rational unmöglich ist - so die Botschaft dieser eindrucksvollen Gedenkstunde an jenem 70sten Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, die mit Schweigen, gefolgt von Trauermusik ausklang.

2014: Holocaust Gedenktag

Am Gedenktag  zur Erinnerung an den Holocaust und des Widerstands dagegen (Jom ha-Scho’a we-haG’wura) wird nicht nur an die Judenvernichtung im „Dritten Reich“ erinnert, sondern auch an den Widerstand jener Zeit. Ein Tag, an dem Juden in aller Welt nicht nur der Verfolgung und Vernichtung gedenken, sondern öffentlich auch des menschlichen Muts in unmenschlichem Umfeld. Der Gedenktag, der nach dem jüdischen Kalender am  28. Nissan stattfindet, wird in Israel mit Sirenengeheul begangen. Zwei Minuten lang steht dann landesweit alles still. Zur selben Zeit fand in der Budge-Stiftung die Gedenkstunde statt.

2014 holocaust 01Für die Geschäftsleitung  begrüßte Thorsten Krick die Bewohner und zahlreiche Gäste im vollbesetzten Rosl-und-Paul-Arnsberg-Saal, unter Ihnen auch Teilnehmer des „Treffpunkt für Shoah-Überlebende“ von der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Herr Krick sprach die Überlebenden direkt an und versprach, dass sie in der Budge-Stiftung nicht alleine gelassen werden mit den Erinnerungen an ihr Leid.  Wenn ein Überlebender, der selbst fünfeinhalb Jahre  Konzentrationslager in Oranienburg und Auschwitz sowie einen Todesmarsch überlebte, an diesem Gedenktag die Ansprache hält, so ist das auch ein Zeichen für diese Verbundenheit.

2014 holocaust 02 rechts am Pult Thorsten Krick Dieser Zeitzeuge sprach sowohl für diejenigen, die nicht mehr sprechen können und für die, welche überlebt haben und sich immer wieder fragen: warum mussten so viele umkommen und warum habe ich überlebt? Er zitierte Worte seines verstorbenen Freundes Norbert Wollheim, der nach der Befreiung  meinte: „Wir sind nicht befreit, wir sind höchstens gerettet.“ Norbert Wollheim war von Beruf Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, ehrenamtlich u.a. auch Direktoriums-Mitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland . Seine 1950 eingereichte Klage gegen die I.G. Farben auf Entschädigung für geleistete Zwangsarbeit war das erste Musterverfahren in der deutschen Nachkriegszeit, wenngleich nicht die erste Klage eines ehemaligen Zwangsarbeiters. Zum Schluss appellierte unser Redner an die jüngeren Besucher und Mitarbeiter der Stiftung, das Gedenken an die Shoa zu bewahren. Das wäre eine Beruhigung für die inzwischen hochbetagten Überlebenden. In einer Replik an diesen Apell versprach Michael Dietrich vom Sozialdienst des Hauses den Überlebenden, das Gedenken als Tradition des Hauses zu bewahren und zu festigen.

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Ein berühmtes Foto vom Aufstand im Warschauer Ghetto, welches einen kleinen Jungen mit erhobenen Händen zeigt, ziert das Banner auf der Bühne an diesem Gedenktag. Der kleine Junge ist Opfer und Held zugleich. Vor der Bühne auf einem Tisch sechs Kerzen, um an die sechs Millionen Opfer zu erinnern. Sie wurden feierlich zu Trauermusik des „Trio Kuperschmidt“ angezündet von den anwesenden Überlebenden in der Stiftung, den Gästen vom  „Treffpunkt“ mit Dr. Kurt Grünberg vom Stiftungsvorstand, sowie von unserem Redner und seiner Cousine. Die sechste Kerze wurde als  Tradition unserer Gedenkveranstaltungen von der jungen Generation der  Mitarbeiter und Besucher angezündet. Eines Tages werden dann wiederum deren Kinder das tun, um das Gedenken weiter zu tradieren, bemerkte Rabbiner Steiman in seiner Moderation, ganz im Sinn des Versprechens an die Überlebenden, das Gedenken im Hause zu erhalten und für die Zukunft weiter zu geben.  Im Schein der sechs Kerzen versammelten sich dann die im Saal anwesenden Überlebenden zum Kaddisch, den der Bewohner Elieser Marom aufsagte.

2014: Gedenktag am 27. Januar

Der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus in der Budge-Stiftung begann mit einer Andacht. Pfarrerin Gisa Reuschenberg sagt: „Wir teilen die Vision, dass ein harmonisches Zusammenleben zwischen den Menschen möglich ist. Daher ist es gerade jetzt an der Zeit, dass wir einander im Bewusstsein unserer Vergangenheit begegnen – mit Mut; und mit der Bereitschaft, einander zu vertrauen – in Liebe, Ehrlichkeit und Zuversicht.“ Diakon Franz Reuter fuhr mit einem Gebet nach Psalm 1, Vers 1 fort. Und Rabbiner Andrew Steiman fragte: „Wie kann man an einem solchen Tag beten? Aber wie kann man an einem solchen Tag nicht beten?“

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2013: Gedenktag am 9. November

Am Samstag, den 9. November 2013 jährte sich zum 75. Mal der Tag, an dem die Nationalsozialisten in Deutschland massive Übergriffe auf Juden initiierten und zielgerichtet durchführten. Etwa 1.500 Synagogen wurden in Deutschland entweiht, geschändet und angezündet. Diesen Taten schaute fast ein ganzes Volk tatenlos zu.

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2013: Befreiung von Auschwitz - Gedenkstunde

In seiner Begrüßung der Gäste sah sich der Direktor der Budge-Stiftung, Heinz Rauber, veranlasst, auf einen unangemessenen Umgang der Politik mit dem Gedenktag hinzuweisen. Es sei nicht vertretbar, dass der Deutsche Bundestag darauf verzichte, am 27. Januar eine öffentliche Gedenkstunde abzuhalten.

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2012: Gedenkstunde zur "Kristallnacht"

In lebendiger Erinnerung sind Bewohnern der Budge-Stiftung die Schrecken des Novemberpogroms vom 9. November 1938. Die Zeitzeugen erinnern die angespannte, bedrohliche Atmosphäre in deutschen Dörfern und Städten.

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2012: Holocaust-Gedenktag

Einen sehr beeindruckenden Gedenktag konnten die Gäste und Bewohner dieser Tage in der Henry und Emma Budge-Stiftung erleben. Am „Jom haSchoà we-haG’wura“ haben wir in unserem Hause der sechs Millionen Juden gedacht, deren Leben im Holocaust vernichtet wurde. 

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2012: Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Erinnern, um eine Wiederholung der grausamen Taten der Nationalsozialisten zu verhindern.
„Erinnern ist und bleibt eine Pflicht“, mit diesen Worten trat die ehemalige hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst Frau Ruth Wagner (FDP) vor die Gäste der Stunde des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.

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2011: Gedenktag zum 9. November

Im Beisein von ca. 180 Gästen konnte am diesjährigen Gedenktag zur Erinnerung an die Reichspogromnacht vom 9. November 1939 das Denkmal zur Erinnerung an die 23 ermordeten jüdischen Bewohner der Budge-Stiftung eingeweiht werden.

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2011: Gedenktag am 2. Mai

Das Gedenken ist eine schwierige Aufgabe und stellt für jeden Menschen eine ganz eigene Herausforderung dar. Gerade in Angesicht von Männern und Frauen, die die Schrecken des Holocaust, der Shoa überlebt haben, gilt es dem Gedenken eine Zukunft zu geben.

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2011: Nationaler Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus

Im Beisein der Bewohner der Henry und Emma Budge-Stiftung hat Staatsminister a. D. Jürgen Banzer die Ansprache zum Nationalen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus gehalten und dabei den wichtigsten Satz des Grundgesetzes: "Die Würde des Menschen ist unantastbar" in den Mittelpunkt seiner Ausführungen gestellt.

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2010: Gedenkstunde zum 9. November

Anlässlich der 72. Wiederkehr der Synagogenzerstörungen 1938 kamen Bewohner, Angehörige und Gäste am Vormittag des 9. November im Festsaal der Budge-Stiftung zusammen.

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2010: Gedenktag Jom Haschoa

In Israel steht an diesem Gedenktag für 2 Minuten das gesamte öffentliche Leben still. Diese zwei Minuten "Innehalten" sind eine Bezeugung des Respektes und der Erinnerung an die Opfer der Shoa, sagte Geschäftsführer Heinz Rauber.

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2010: Gedenken zum Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz

Am 27.1.2010 jährt sich zum 65. Mal der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Truppen der Roten Armee. Bis zu jenem Tag im Januar 1945 waren 1,1 Millionen Juden allein in Auschwitz ermordet worden. Sigmund Freund, ein Überlebender, wies in seiner Rede daraufhin, dass der Tag der Befreiung unterschiedliche Empfindungen bei ihm ausgelöst habe.

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2009: Gedenkstunde zur Reichspogromnacht

Am 9.11.2009 versammelten sich die Bewohner der Budge-Stiftung zum Gedenken an die schrecklichen Ereignisse der Reichspogromnacht 1938. Geschäftsführer Heinz Rauber forderte in seinen einleitenden Worten, dass trotz der Freude über die deutsche Wiedervereinigung niemals das Gedenken an die Reichspogromnacht unterbleiben dürfe.

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2009: Holocaust Gedenktag am 27. Januar

Hier in der Budge-Stiftung legen Menschen Zeugnis ab über die Gräueltaten der Nationalsozialisten mit der Autorität des Authentischen. Mit der Autorität des Authentischen wird den Leugnern und den Verharmlosern des Schreckens der Shoa begegnet.

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2009: Tag des Gedenkens der Opfer des Nationalsozialismus

JomHaSchoa we-haG`wura*
Am Freitag, den 2. Mai, am Tag des Gedenkens der Opfer des Nationalsozialismus versammelten sich die BewohnerInnen und Gäste im Paul-Arnsberg-Saal zu einem "Moment des Innehaltens".

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2008: Gedenktag zur Reichspogromnacht

Den Opfern der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 gedachten am Sonntag die Bewohnerinnen und Bewohner der Henry und Emma Budge-Stiftung.
Im Beisein einer großen Zahl externer Besucher gelang es eine würdevolle, dem Erinnern und Gedenken gerecht werdende Gedenkstunde gemeinsam zu begehen.

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2008: Nationaler Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Am Sonntag, den 27. Januar 2008 konnten die Bewohnerinnen und Bewohner gemeinsam mit vielen auswärtigen Gästen der Budge-Stiftung, den Nationalen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus begehen.

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2007: Gedenkfeier zum 9. November

Das Gedenken an den 9. November 1938, die Reichspogromnacht, müsse mehr sein als ein notwendiges Datum des Erinnerns an die Grausamkeiten des Nationalsozialismus, sagte der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Dr. h.c. Johannes Gerster in der Budge-Stiftung vor Überlebenden der Shoa.

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2006: Gedenkfeier zur Reichspogromnacht

2009 pogromnacht 1Ca. 120 BewohnerInnen und MitarbeiterInnen, sowie zahlreiche Gäste, nahmen an der Gedenkstunde aus Anlass der 68. Wiederkehr der Reichspogromnacht am 09.11.1938 in der Budge-Stiftung teil.

Das Brennen der Synagogen in Deutschland leitete zugleich die Phase der physischen Vernichtung der Juden in ganz Europa ein. Erkennbar ab jenem 09.11.1938 wurden Juden jedweder Form der Verfolgung rücksichtslos ausgesetzt. Dieser Tag zeigte die hässliche Fratze des menschenverachtenden Nationalsozialismus.

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