Begegnung und Austausch

UNSERE VERANSTALTUNGEN

Bei uns ist immer etwas los

Wir können Ihnen versichern: ln der Budge-Stiftung wird es Ihnen nie langweilig. Dafür sorgt unser umfangreicher Veranstaltungskalender.

Unser wöchentliches Angebot umfasst eine Vielzahl an Veranstaltungen. Von Kreativität über sportliche Aktivität und Bildung bis hin zu Geselligkeit finden Sie hier bestimmt etwas nach Ihrem Geschmack. Daneben findet im Hause eine Vielzahl von Theateraufführungen, Konzerten, musikalischen Nachmittagen und Vorträgen statt.

Außerdem finden Sie in unserem monatlich wechselnden Programm viele interessante Aktivitäten, die sowohl auf die Jahreszeit als auch auf andere Anlässe wie Feiertage abgestimmt sind.

Mit den zahlreichen Ausflügen in die nähere und weitere Umgebung, die Besuche der Opern-, Konzert- und Theaterhäuser und der Museen mit einschließen, wollen wir den Bewohnerinnen und Bewohnern unseres Hauses die Teilnahme am kulturellen und öffentlichen Leben ermöglichen. Wöchentlich fährt der hauseigene Kleinbus ins nahe gelegene Hessen-Center.

Kontakte zu Schulen und Vereinen der Umgebung beleben das Haus über solche Veranstaltungen hinaus: Die Kontakte, die zwischen Bewohnern und Besuchern entstehen, werden oft weiter gepflegt.

Das ist Begegnung und Austausch – ganz so, wie Henry und Emma Budge es sich gewünscht hätten.

Sie können natürlich auch die Räumlichkeiten für Ihre privaten Veranstaltungen nutzen. Sprechen Sie uns einfach an, gerne sind wir Ihnen bei der Planung behilflich.

Kulturelle und religiöse Veranstaltungen

Henry und Emma Budge haben uns ein besonderes Vermächtnis hinterlassen: Es war der ausdrückliche Wille unseres Stifterehepaares, dass Juden und Nichtjuden zusammen unter einem Dach leben.

Da ist es selbstverständlich, dass wir jüdische und christliche Feste zusammen feiern. So kommt es, dass wir in unserem Hause gleich zweimal Neujahr feiern – mit einem jüdischen Festessen zu Rosch Haschana im Herbst als auch mit einem Silvesterdinner zum kalendarischen Jahreswechsel.

Das Besondere dabei:
Das christliche Silvesterdinner wird koscher serviert – damit sich keiner ausgeschlossen fühlt. ln der Budge-Stiftung ist die Kultur des Miteinanders lebendig – bei Wahrung der jeweiligen Besonderheit von Judentum und Christentum.

Zu dieser Kultur gehören die Gedenktage, die gemeinsam begangen werden. Es ist jedes Mal ergreifend, zu erleben, wie Juden und Nichtjuden diese Gedenktage in unserem Hause begehen. Alle jüdischen sowie christlichen Feste werden nach jeweiliger Tradition gestaltet. Sie können selbstverständlich auch von Gästen besucht werden.

Besondere Veranstaltungen

im August

Dienstag, 2. August / 15:30 Uhr

„Vergessene Malerinnen des 20. Jahrhunderts“ 

Helene Schjerfbeck
Vortrag mit Dr. Dieter Tino Wehner
Dozent der Kunstgeschichte 

Helene Schjerfbeck, geboren 1862 in Helsinki/Finnland und verstorben 1946 in Salzjöbaden/Schweden war eine skandinavische Malerin. Ihr Maltalent stellte sie schon in frühester Kindheit unter Beweis. Als Vierjährige musste sie aufgrund eines Hüftbruchs jahrelang das Bett hüten und konnte dadurch liegend ihr Maltalent im Stil des Naturalismus vervollständigen. Sie nahm an vielen finnischen Kunstausstellungen teil. 1879 kaufte der Finnische Kunstverein eines ihrer Bilder an. 1880 erhielt sie vom finnischen Staat ein Stipendium, sodass sie sich viele Monate in Paris aufhalten konnte, um in dieser international führenden Kunststadt in Museen und einer privaten Kunstakademie Anregungen zu holen. Mehrere Sommer verbrachte sie in der englischen Künstlerkolonie St. Ives an der Küste Cornwalls. In Finnland lebte sie zuerst mit ihrer Mutter zusammen auf kleinstem Raum in Helsinki zusammen, dann zog sie auf das abgeschiedene Land 30 km von der Hauptstadt entfernt. Hier entstanden etliche Bilder mit dem Thema „Frau“. Inzwischen hatte sie einen eigenen reduzierten, unpathetischen Malstil entwickelt und verkaufte sich gut. Die Finnische Nationalgalerie Ateneum hat ihrer Kunst mehrere Räume gewidmet.

im Rosl-und-Paul-Arnsberg-Saal
Dr. Dieter Tino Wehner

Mittwoch, 17. August / 15:30 Uhr 

„Ich bin die fesche Lola“

Eine Hommage an den einstigen Weltstar Marlene Dietrich mit Doris und Bernd Theimann

Zu den zahlreichen Programmen der Frankfurter Sängerin und Diseuse Doris Theimann gehört auch die mit Leidenschaft vorgetragene Hommage an den in aller Welt bekannten Gesangsstar Marlene Dietrich. Die Lieder der im Jahre 1992 in Paris verstorbenen Dietrich sind bis heute unvergessen und immer noch populär, seien es „Lili Marleen“, „Sag mir, wo die Blumen sind“, „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ und so weiter.

Zur Vita von Doris Theimann: Sie tourte zwanzigjährig mit einer Tanzband durchs Münsterland, mit einem Jazztrio swingte sie gelegentlich durchs Rhein-Main-Gebiet. Eine große Wende ihrer gesanglichen Laufbahn trat Anfang der neunziger Jahre ein, als ihr eine Biografie der kurz zuvor verstorbenen Dietrich, geschrieben von deren Tochter Maria Riva, in die Hände fiel. Die Lektüre dieses Buches war für die Frankfurterin gewissermaßen eine Offenbarung für ihre weitere musikalisch Laufbahn und zugleich Anlass, sich mit dem musikalischen Zeitgeist der 20er bis 40er und auch 50er Jahre auseinander zu setzen, der maßgeblich für die Chansons, Lieder und Texte der Dietrich bestimmend war. Die humorig-temperamentvollen und vor allem auch die nachdenklich stimmenden Lieder der Dietrich üben eine große Faszination auf die Frankfurter Sängerin aus. Sie interpretiert deren Lieder auf ihre eigene, unnachahmliche Art und wird neben den bekannten Chansons (mit Pianobegleitung) auch einiges aus dem Leben der Dietrich vortragen.

Der Nachmittag wird sicher ein Ohrenschmaus für die Zuhörer, sorgen doch die Vortragsweise sowie die gefühlvolle Gestik und Mimik der Interpretin, die mehrmals im Hessischen Rundfunk auftrat, für eine unterhaltsame Umsetzung der Chansons von Marlene Dietrich – dem einstigen Weltstar.

im Rosl-und-Paul-Arnsberg-Saal 
Doris und Bernd Theimann

Mittwoch, 31. August / 15:30 Uhr 

Konzert „Europa klingt!“

Irina Shilina – Cymbal

Cymbal und Klavier besitzen Gemeinsamkeiten: Saiten werden mit Klöppeln angeschlagen und die so entstehenden Töne über einen Resonanzkörper verstärkt. Aber wenn bei dem Klavier, das als Nachfahre des ursprünglichen einfachen „Hackbretts“, wie das Cymbal auf Deutsch heißt, angesehen werden kann, viel Mechanik im Spiel ist, werden die Töne auf dem wesentlich kleineren Instrument in Handarbeit erzeugt. Laut und leise, gezupft oder geschlagen, gedämpft oder mit Nachklang, das macht die Cymbalistin alles mit zwei Händen. Keine Pedale, keine Lautstärkeregler, keine Tricks. Und weil das eine sehr kunstvolle Technik erfordert, kann man dieses Instrument auch studieren: in Minsk in Weißrussland und in Budapest, wo das Cymbal noch heimisch ist, vor allem in der Volksmusik.

In Weißrussland, das als „Heimat“ des Cymbals gilt, genießt dieses Instrument einen hohen Stellenwert. Das Fach Cymbal ist als eine akademische instrumentale Ausbildung fest etabliert.

Irina Shilina
verbindet in ihren zahlreichen Konzerten das Cymbal mit anderen Instrumenten und kombiniert darüber hinaus die unterschiedlichsten Musik– und Stilrichtungen miteinander. Im Zusammenspiel mit Flöte, Klavier oder auch Harfe verknüpft sie diese klangliche Vielfalt zu einem musikalischen Gesamtwerk. Irina Shilina bietet die Vielseitigkeit ihres Instruments in Solostücken, verschiedenen Kombinationen und klangvollen Ergänzungen mit anderen Instrumenten vor. Je nach Epoche und Land variieren die Instrumente, die im Rahmen des Zusammenspiels mit dem Cymbal kombiniert werden.

Beate Ramisch 
ist Konzertpianistin, Klavierpädagogin, Sängerin und Studiomusikerin und Lehrbeauftragte für Bläser-Korrepetition an der Hochschule für Musik Detmold. 

im Rosl-und-Paul-Arnsberg-Saal
Irina Shilina und Beate Ramisch

Diese und viele weitere Veranstaltungen finden Sie in unserem Programmheft

Veranstaltungen

zum Jubiläum

Ein Jahr voller Veranstaltungen, Feiern, Feste und Momente des Erinnerns und Gedenkens

Am 20. November 1920 feierte Henry Budge seinen achtzigsten Geburtstag. Dies nahm er zum Anlass, die  Henry und Emma Budge-Stiftung in Frankfurt zu gründen. Sie ist bis heute im ganzen Land einzigartig mit ihrem hundertjährigen Auftrag, Juden und Nichtjuden gleichermaßen einzuladen, unter einem gemeinsamen Dach den Lebensabend in Würde zu verbringen.

Das Ehepaar Budge war dafür bekannt, das Leben zu genießen und gute Gastgeber in guter Gesellschaft zu sein. Ob in New York oder in Hamburg: illustre Gäste und begabte Künstler gaben sich bei ihnen die Ehre. Sogar Enrico Caruso, bekanntester Opernsänger aller Zeiten, gab bei ihnen ein Konzert, als er auf dem Weg nach Amerika in Hamburg weilte.

Wenn wir nun das hundertjährige Jubiläum der Henry und Emma Budge-Stiftung feiern, wird zwar Enrico Caruso nicht auf dem Programm stehen, dafür aber ein Jahr lang viele Veranstaltungen, die dieses Ereignis würdigen. Ob Fest, Filmvorführung, Andacht, Ausflug, Ausstellung, Vortrag oder gar ein Empfang im Kaisersaal des Römers – das breit angelegte Programm hat den Anspruch, Ihnen die Budge-Stiftung von vielen Seiten aus näherzubringen. Mit den Feierlichkeiten zum hundertjährigen Jubiläum erscheint das zurückliegende Jahrhundert im Fokus der Familie Budge wie ein Brennglas deutscher Geschichte. Es legt Zeugnis ab für den Bürgersinn jüdischer Stifter, für den Fortschritt in der Pflege, für wegweisende Architektur, für staatlich organisierten Mord und Raub – und schließlich für den Neuanfang nach dem Zivilisationsbruch.

So stellen wir – auch im Namen des Vorstandes – ein Programm zum 100jährigen Jubiläum vor, welches die Kultur und die Geschichte des Hauses Budge zum Ausdruck bringt. Wir alle dürfen uns auf ein ganz besonderes Programm freuen, welches sich von Höhepunkt zu Höhepunkt über ein ganzes Jubeljahr erstreckt.

Leider müssen aufgrund der Corona-Pandemie viele unserer geplanten Jubiläumsveranstaltungen entfallen. Informieren Sie sich daher bitte über den aktuellen Veranstaltungskalender des jeweiligen Monats, welche Veranstaltungen angeboten werden.

Der aktuelle Veranstaltungskalender

Rundbrief Nr. 8 in Zeiten der Corona-Pandemie für die Bewohner und von den Bewohnern

Veranstaltungen zum Jubiläum
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Regelmäßiges

Angebot

Montags

Budge-Chor
mit Silvia Chamas
von 15:00 – 16:30 Uhr
in der Kapelle

Unsere musikalischen Schwerpunkte sind alte und neue Volkslieder, alte und neue Schlager, Gospels, christliche und jüdische Musik und Kanons. Auf individuelle musikalische Wünsche wird eingegangen. Neue Sängerinnen und Sänger sind immer herzlich willkommen. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.‍

Dienstags

Malgruppe
mit Holger Friedrich
von 09:30 – 11:00 Uhr
im Rosl-und Paul-Arnsberg-Saal

Einladung zum Kegeln
auf unserer neuen gestengesteuerten Memore Box
mit Julia Weizel
um 10:30  Uhr
vor dem Café

Das Schöne ist, dass eine Kamera unsere Bewegungen erkennt und auf den Fernseher überträgt. Dadurch kann man mit leeren Händen kegeln und muss keine schwere Kugel festhalten.

Wir für Euch
mit Helga Heise 
von 18:00 – 19:00 Uhr
im Rosl-und Paul-Arnsberg-Saal 

Mein Name ist Helga Heise: Seit 13 Jahren leite ich in der Budge-Stiftung die Theatergruppe „Wir für Euch“. Kurze Sketche, Gedichte, Geschichten des Alltags haben wir gemeinsam ausgesucht, szenisch geprobt und auf der Bühne dargestellt. Ein jeder nach seinen individuellen Möglichkeiten. Spaß am Ausprobieren und Spielfreude sorgen immer wieder für einen schönen Theaternachmittag.

Mittwochs

Filzen für Senioren!
mit Annette Kallweit
von 09:30 – 11:00 Uhr
im Rosl-und-Paul-Arnsberg-Saal

Filzen gelingt immer! Vielleicht anders, etwas größer, kleiner, runder oder länger – aber Wolle ist ein lebendiges Material, und Filzen heißt auch Experimentieren und Kreativität ausleben. Beim Arbeiten mit der Wolle wird die Motorik der Hände, die Muskulatur von Armen und Schulter und Nacken trainiert. Mit warmem Wasser, Seife und farbiger Merinowolle entsteht Schönes aus Wolle. Beim Nassfilzen darf man – fast – alles machen, was beim Wolle waschen verboten ist!

Donnerstags

Gymnastik
mit Angelika Franke (Physiotherapeutin im Haus)
von 09:30 – 10:30 Uhr
in der Kapelle

Gymnastik findet im August wegen Urlaub von Angelika Franke nicht statt!

Küchensprechstunde
mit Stefan Reisert, Küchenleitung und Mathias Gilge, Serviceleitung
um 13:30 Uhr
im Speisesaal

Liebe Bewohnerinnen, liebe Bewohner, wir möchten gerne die Küchensprechstunde wieder mit Leben füllen und freuen uns über Ihre Anregungen, Wünsche, Lob und Kritik. Gerne stehen wir Ihnen bei Ihren Anliegen zur Verfügung!

Bibliothek
mit Petra Scheschonka
von 14:00 – 16:00 Uhr
im Erdgeschoss

Freitags

Sitz-Yoga
mit Andrea Mahler
um 10:00 Uhr
im Rosl-und-Paul-Arnsberg-Saal

Yoga wirkt der Steifheit und Trägheit im Körper entgegen. Durch eine sanfte und allmähliche Dehnung und Stärkung der Muskeln und Sehnen kann die Wirbelsäule ihr Bewegungspotenzial aktivieren. Ein angenehmes Gleichgewicht zwischen Aktivität und Ruhe steigert Ihr Wohlbefinden. Sie selbst sind aktiv und sorgen damit für Ihre eigene Gesundheit. Die Übungen sind so ausgewählt, dass jeder mitmachen kann.

Nordic-Walking
mit Ulrich und Hanna Cremer
von 10:00 – 11:00 Uhr

Das Ehepaar Cremer wohnt in Seckbach und sind seit vielen Jahren Mitglieder des Turnvereins Seckbach. Seit 2019 bieten die Beiden ehrenamtlich für die Bewohner*innen der Henry und Emma Budge-Stiftung eine Nordic-Walkinggruppe an. Treffpunkt ist vor dem Haupteingang.

Sonntags

Deutschkurs für russischsprachige Bewohner
mit Alexandra Yanova
1. Kurs 14:00 – 16:00 Uhr
2. Kurs 16:00 – 18:00 Uhr
im Rosl-und-Paul-Arnsberg-Saal

Liebe Freunde, wir möchten Sie herzlich einladen, an unserem Gruppenunterricht „Deutsch für Russischsprachige“ teilzunehmen. Unser Schwerpunkt ist Gesprächstraining, aber auch Grammatik und Wortschatz werden nicht vergessen. Sie können gerne jederzeit anfangen. Der Unterricht wird in der Zusammenarbeit mit Günter-Feldmann-Zentrum e.V. durchgeführt.